Test, test, is this thing on?

Ja leck mich doch einer… es ist ja jetzt doch schon eine Weile her seitdem ich das letzte Mal hier war. Es ist deswegen so lange her, weil ich in der Zwischenzeit das Leben in vollen Zügen genossen habe. Meine obersten Prioritäten waren Familie, Spaß und Weiterbildung, in genau dieser Reihenfolge.

Seit Januar diesen Jahres bin ich wieder Studentin und das fühlte sich zuerst etwas komisch an. Nicht die witzige Art von komisch sondern eben sonderbar. Mein Erststudium liegt immerhin schon geschmeidige 15 Jahre zurück. In den vergangenen Jahren habe ich aber (auf unerklärliche Weise) ein überdurchschnittliches Interesse an BWL entwickelt.

Es begann ganz harmlos mit dem Interesse an Dokus über die Finanzkrise und Wirtschaft im allgemeinen, Interesse an Portraits und Profilen von Wirtschaftsbossen etc. und endete im täglichen Verschlingen des Wirtschaftsteils der Zeitung und dem besessenen Konsum von Wirtschaftsmagazinen und Büchern. Dann las ich dieses Zitat von Ralph Waldo Emerson:

„Die Welt ebnet den Pfad für den Menschen, der weiß, wohin er geht“

Irgendwie schien ich meinen Weg gefunden zu haben. Und so enden die meisten meiner Tage nun an meinem Schreibtisch in unserem Büro.

Obwohl auf dem Bild nur ein kleiner Ausschnitt meines eigentlichen Schreibtischs zu sehen ist, scheint auf ihm neuerdings niemals auch nur annähernd genug Platz zu sein. Büchern,  Kindle, College Block, Post it’s, Textmarker, zwei 2 TB Festplatten, ein Terminkalender und diverse andere Sachen liegen darauf verstreut. Außerdem steht immer (und ich meine wirklich IMMER) ein großer, mit Kaffee gefüllter Becher rum.

Normalerweise liebe ich meinen Schreibtisch aufgeräumt aber jetzt ist irgendwie immer Chaos und nie genügend Platz.

Immerzu muss ich die Tastatur verräumen um sie dann, wenn ich etwas schreiben oder schnell online nachsehen will, wieder hinzuräumen. Aber nicht ohne vorher Platz machen zu müssen.  Es ist ein ewiger Kampf aber viel wichtiger. Es macht riesigen Spaß. Nach Jahren der Arbeit in einem fast papierlosen Büro, genieße ich den Umgang mit Stift und Papier, den Büchern und dem Online Studium und das will etwas heißen.

In ein paar Tagen ist unser erstes „Assignment“ fällig und ich versuche noch mich in das Thema hineinzufinden. Wünscht mir Glück.

 

Well, smack my a$$ and call me Sally because it’s been a while since I was here last.  It’s been a while because I was enjoying the hell out of my life. Family, fun and education have been my top three priorities and have thus ruled my past months.

In January I have taken up studying again and let me tell you, it felt funny to be a student again. Not the hilarious kind of funny, mind you but the weird kind.  Weird because I used to smile at all the business students 15 years ago but over the past five years I have developed a tremendous interest in business matters. 

It started with watching television programs and ended with the business and economy section of the newspaper and the regular purchase of the respective magazines and books. Suddenly there was this urge to know how business works and what makes economies tick. Then I came across this quote by Ralph Waldo Emerson:

„The world makes way for those who know where they are going.“

And it looks as though I finally know where I am going. Thus, most of my days end here now.

Desk @ home
cramped desk space

At my desk in our office.

Though just a fraction of my desk is pictured in the above photo, it never seems big enough nowadays. There are just too many books, my kindle, my smartphone, my tablet my college block, sticky notes, highlighter pens, two 2 TB external hard drives, a calendar and various other things strewn about. Plus there is always (and I mean ALWAYS) a huge mug filled with coffee.

Normally, I am a very tidy person when it comes to my workspace. My desk used to be impeccably clean, now it’s a mess. There just isn’t enough space.

The keyboard is always in the way and no sooner than I have started to put it away, I need it again but in order to put it down properly I have to move my books or my notes around again. It’s a struggle but more importantly it is fun. After years and years in a  nearly paperless office, I quite enjoy working with pen and paper, books and online courses. It is  more fun than I thought it would be and that says a lot.

Our very first assignment is due in a few days and I am trying to wrap my head around this. Wish me luck.

Sunday

Es ist mal wieder Sonntag. Ein verregneter, kalter Sonntag. Bin darüber aber gar nicht böse, denn so kann man es sich ohne schlechtes Gewissen drinnen gemütlich machen. Um diese Jahreszeit krame ich alle Kerzen und Teelichte hervor, wenn es noch kälter wird, wird es auch Zeit den Kamin wieder anzuwerfen. Fantastisch. So kann der Winter kommen, mit Schnee und Glühwein und Weihnachtsmarkt.

It’s  Sunday again. A rainy, cold Sunday at that. Not that I am upset about it because you can make yourself comfortable inside without feeling guilty. This time of year, as it gets colder, I dig out all the candles and tea lights and  it’s about time to fire up the fireplace again. Fantastic. Roll on the winter with snow, mulled wine and Christmas markets.

Die Einkaufslisten anderer Leute

Gefunden heute im Aldi. Eine Einkaufsliste. Früher habe ich die Listen anderer Leute ja vor Ort gleich weggeworfen. Heute treibt meine Neugierde mich dazu zu schauen, was meine Mitmenschen denn so einkaufen und mir auszumalen, wie die Identität des Einkäufers wohl aussehen mag. Männlich, weiblich, alt, jung, mit oder ohne Migrationshintergrund…

  • Wein
  • Cola
  • Becher
  • Metzger
  • Chips
  • Latte
  • Schafskäse

Die Farbe des Einkaufszettels, der von einem Notizblock stammt und die HandschrIft, deuten auf eine jüngere Frau hin. In Anbetracht der Tatsache, dass morgen Feiertag ist, würde ich spontan vermuten, das Gäste erwartet werden. Persönlich würde ich jetzt auf relativ junge Gäste tippen. Gäste die es nicht stört den Wein oder die Cola aus Bechern zu trinken, was ja  Abwasch spart und wenn man relativ jung ist, hat man vielleicht nicht unbedingt einen Geschirrspüler. Wer weiß. Das jedenfalls wäre meine Interpretation dieses Fundstückes. Was wäre Eure?

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Found in Aldi today.

A shopping list. I used to throw away other people’s shopping lists on the spot if they remained forgotten somewhere in a shopping cart but today my curiosity drove me to look at what was on my fellow shopper’s list, as I began to imagine what secret identity the shopper had or what they would look like. Would the person be male, female, old, young, with or without a migration background? So let us see what they had on their list.

  • wine
  • cola
  • cups
  • butcher’s
  • chips
  • latte
  • feta cheese

The color of the shopping list, which clearly seems to stem from a notepad as well as the handwriting suggest a younger woman. Considering the fact that tomorrow is a holiday,  my uneducated guess would be that guests are being expected. Personally, I would say in their late teens. Guests who would not be bothered to drink their wine or coke from a cup, which in turn saves washing up and if you’re relatively young, you might not have a dishwasher. Who knows? At least that is my interpretation. What is yours?

Zu Hause ist, wo Fellknäuel auf dich warten

… und liebe Nachbarn, Familie und Freunde sind. Wundervolle Tage gehen zu Ende.  Wir haben viel erledigt, angeschaut, geshoppt und Sachen von unserer langen To-do Liste gestrichen und freuen uns auf zu Hause.

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Der letzte Tag in Dubai war super. Wir hatten ja noch ein Ticket für die Stadtrundfahrt bei Nacht, von dem wir definitiv Gebrauch machen wollten. Unser Startpunkt sollte die Dubai Mall sein. Ein grober Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte. Denn Eid, ähnlich groß gefeiert wie Weihnachten in der westlichen Welt, brachte Millionen Menschen in Bewegung. Die größte Mall der Welt, mit über eintausend Geschäften und einer Fläche von 50, in Worten, fünfzig!!! Fußballfeldern war dermaßen überlaufen, dass man kaum einen Schritt tun konnte. Eine Panik hätte nicht ausbrechen dürfen, das hätte in einer Katastrophe geendet. Großfamilien mit Baby und überhaupt ALLE, waren unterwegs. 24 Stunden, rund um die Uhr. Total verrückt.

So brauchten wir überdurchschnittlich lange um uns überhaupt erst einmal den Weg zum Startpunkt unserer Tour zu bahnen. Die Tour führte dann eben auch an all den Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir auch schon bei Tag gesehen hatten, aber alles war erleuchtet. Ein wunderbarer Eindruck, den wir sicher noch lange mit uns tragen werden.

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Danke Dubai, wir hatten eine fantastische Zeit.

Tag 7 in Dubai

Kinder wie die Zeit vergeht. Kaum hier angekommen, schon ist eine Woche um.

Feiertagsstimmung liegt in der Luft, denn es ist Eid Holiday und die Stadt ist voller Menschen. Zeit also um uns in den Gold Souk zu wagen. Immerhin hatten wir Wünsche zu erfüllen.

Schon in der Metro Station war der Teufel los. Ein Gedränge vor den Türen, tja und die führerlose Metro macht die Türen nach einem bestimmten Zeitpunkt dicht, blöd nur, dass der Gatte schon in der Bahn war, während ich noch auf dem Bahnsteig stand. Türen zu und weg war die Bahn. Waren aber nur drei Stationen,  denn in Al Ras mussten wir schon wieder aussteigen und dort haben wir uns am Ausgang wiedergetroffen. Ha, so einfach wird er mich nicht los. Da muß er mich schon gegen ein paar Kamele eintauschen.

Beim Schlendern durch den Souk hätte ich beinahe wieder die Nerven verloren. Nein, wir wollten keine Armbanduhr, falsche Gucci Tasche oder T-shirts. Auch keine Halskette, die den Gegenwert einer Luxuskarrosse hat. Wir waren auf einer Mission, eine simple, hübsche Goldkette zu finden. Man sollte meinen, das sei inmitten von tausenden Juwelier Geschäften ein einfaches Unterfangen. War es aber nicht. Letztlich haben wir ein Geschäft gefunden, bei dem wir uns nicht übers Ohr gehauen fühlten. Sieg! Jetzt muss das gute Stück nur noch gefallen. Trotzdem ist der Gold Souk der Hammer, überall glitzert und funkelt es. Wahnsinn.

Ausserdem haben wir auch heute wieder allerlei lustiges gesehen und der Gatte war bei den Verhandlungen in seinem Element.

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Wie wäre es zum Beispiel mit diesen beiden hier? Ich fand sie witzig.

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Nach dem Souk Besuch fuhren wir zurück zum Hotel und stiegen in unseren Mietwagen um. Jeden Tag eine neue Mall hätte unser Motto sein können, das Ziel des Abends nämlich hieß Dubai Festival City. Denn die Kette Tony Romas hat hier unter anderem ein Restaurant. Da Feiertag war, war die Mall nicht nur bis 23 oder 24 Uhr offen. Nein, sie war ganze 24 Stunden geöffnet. Und es war die Hölle los. Familien samt Oma und Kleinkind, Mutter, Schwägerin und Bruder, Opa und überhaupt, die gesamte Sippe. Beeindruckend.

Auf der Suche nach den besten Rippchen der Stadt, hätte ich beinahe den Lieblingsmann ans Männerparadies verloren.

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Des Zockers Herz ging auf. Zum Glück war der Ruf der Rippchen stärker. Klar, hier natürlich „nur“ Rinder- und keine Schweinerippchen aber wir sind nicht kleinlich. Genauso wenig wie die Rippchen. Davon kann man eine Fußballmannschaft satt bekommen.

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Auf dem Spaziergang zurück durch die Mall lachten wir uns noch über einige Läden kaputt. Am heftigsten musste ich über dieses Display lachen.

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Drei Schaufensterpuppen, von denen der Puppe ganz links eine Brust fehlte und die vordere rechte Puppe mit leidendem Blick in einem Nachthemd dakniete als müsste sie sich für Geld verdingen. Herrlich.

Morgen bricht also der letzte Tag an. Da steht noch ein mal eine Stadtrundfahrt bei Nacht an und vielleicht schaffen wir es noch auf den Gewürz Souk bevor es dann wieder nach Hause geht.

Tag 5 in Dubai

Am fünften Tag in Dubai und vom Sightseeing platten Füßen, war es Zeit, endlich den Strand zu erkunden. Der Jumeirah Beach Park war unser Ziel. Ein Park mit grünen Wiesen, Palmen, Spielplätzen, Sportmöglichkeiten, Grillplätzen, gelegen an einem laaangen und sehr breiten mit feinstem weißen Sand gepudertem Strand. Der Eintritt kostet pro Person 5 Dirham, was ungefähr einem Euro entspricht. Jedes Fahrzeug kostet 10 Dirham. Dafür gibt es schattige Parkplätze unter Bäumen, in der Hitze hier ist es das definitiv wert.Das Wasser schimmert hier überall smaragdgrün und lädt zum Baden förmlich ein.

Also runter mit den Straßenklamotten und rein in die Badesachen und ins Wasser. Leider kann man keinen Temperaturunterschied zwischen Luft-und Wassertemperatur feststellen. Wer also auf eine Abkühlung im Wasser hofft, der hofft vergebens. Angenehm warm temperiertes Badewannenwasser könnte man sagen. Dennoch sehr schön – weil nass. Da wir die Mittagssonne vermieden hatten war es mittlerweile schon später Nachmittag und die Sonne machte sich auf den Weg im Meer zu versinken und wo wir doch schon mal da waren, wollten wir uns das Naturschauspiel natürlich nicht entgehen lassen. Der Sonnenuntergang war dann auch ganz fantastisch. Ein riesengroßer, roter Ball versank im Meer und hunderte von Menschen schauten ergriffen zu.

Obwohl das Meer keine wirkliche Abkühlung bot, so ist es am Strand aufgrund der mehr oder weniger sanften Brise ganz gut auszuhalten.

Tag 4 in Dubai

An Tag vier hatten wir noch immer 24 Stunden unseres 48 Stunden Big Bus Tour Tickets zur Verfügung.
Also wieder rein in die super saubere und klimatisierte Metro und zur Bur Juman Station gefahren, dem Ausgangspunkt unserer Touren. Rein in den Doppeldeckerbus, leider zeitgleich mit einer siebenköpfigen indischen Familie, von denen einer der Jungen allerdings Alarm gemacht hat als wäre er vier Personen auf einmal. Kaum saß er, stand er schon wieder und umgekehrt. Wir vermuten noch immer, dass er im heißen subtropischen Klima Indiens seiner Familie als Ventilator dient.

Trotz dieser Ablenkung machten wir uns diesmal auf den Weg der blauen Route in Richtung Wasser. Die Jumeirah-Moschee am Anfang der Jumeirah Road, der einzigen Moschee, die man auch als
nichtgläubiger Muslim betreten darf. Allerdings nur bei Voranmeldung mit Führung und zu bestimmten Zeiten. Diese Führungen werden vom „Shaikh Mohammed Center for Cultural Understanding“ angeboten.

Jumeirah Mosque

Weiter auf der Jumeirah Road, vorbei am Jumeirah Beach Park, in dem man gegen eine kleine Gebühr sein Auto parken kann und der Zugang zum Strand bietet.
Weißer Sandstrand und Palmen oder grüne Wiese mit Grillplätzen, Kinderspielplätze etc. Hier kann man sich definitiv entspannen. Ein Blick aufs Meer und
wir möchten unbedingt noch einmal zurück kommen um hier schwimmen zu gehen.

Auf diesem Weg nähert man sich auch dem Burj Al Arab, noch immer am Strand von Jumeirah aber im Stadtteil Umm Suqueim. Das Burj Al Arab rühmt sich
weltweit das einzige Sieben Sterne Hotel zu sein. Vom Innenleben haben wir uns nicht überzeugt. Jedoch ist schon die Lage und das Äußere des Hotels, das einem
aufgeblähtem Segel nachempfunden ist, wunderhübsch.

Würden wir Euch gerne zeigen, aber der Laptop weigert sich beharrlich weitere Bilder hochzuladen.

Vorbei am Souk Madinat ging es weiter auf die Palme von Jumeirah. Man ist ganz fasziniert, wenn man vom Festland auf die künstlich vor der Küste Dubais aufgeschüttete
Insel in Form einer Palme fährt. Hier reihen sich Wohnhäuser und Hotels, Hotels und Wohnhäuser. Reihenhäuser, Villen und Hochäuser. Fast alle haben durch die Palmenwedel-Form
auf die eine oder andere Art Strandzugang. Ganz fertig ist sie noch nicht aber der Großteil der Bebauung scheint fertig. Am Ende der Palme findet man das
Atlantis Hotel. Ein riesiges, luxuriöses Ferienresort mit einzigartiger Architektur.

Auf dem Rückweg zum Festland hat man einen ganz fantastischen Blick auf die Hochhäuser der Stadt.

[auch hier könntet Ihr mehr Bilder sehen…fällt heute aber scheinbar aus]

Weiter ging die Fahrt zur Mall of the Emirates, zum Burj Khalifa und der Dubai Mall

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Zurück zum Wafi Shopping Center, wo wir wieder in den Bus der Roten Linie umstiegen und zum Creek weiterfuhren. Dort stiegen wir aus und machten eine einstündige Fahrt auf einem alten, traditionellen Dhau mit. Die Stadt vom Wasser aus zu sehen
ist zu empfehlen. Es ist luftig, schattig, schaukelt schön und es gibt jede Menge zu gucken.

[Insert Image from smartphone]

Auf dem Rückweg erlebten wir, wie die Sonne unterging und die Stadt erst richtig zum Leben erwachte. Tausende Menschen in den Straßen, bunte Lichter und leckere Gerüche
überall. Kein Wunder, wenn man gerade am traditionellen Gewürz-Souk vorbeifährt. Als wir mitten im abendlichen Verkehr feststeckten, zückte die nette Dame im vorgeschrittenen Rentenalter,
neben uns Ihr Tablet und fing an eine Runde „Sugar Crush“ [insert Image from smartphone] zu spielen. Es scheint als habe das Spiel wie ein Virus wirklich alle Altersgruppen erfasst. Faszinierend.

Geschafft beendeten wir kurz nach 19:30 Uhr die Tour am Deira City Center und fuhren mit der Metro zurück zur Union Station, der Haltestelle unweit unseres
Hotels. Noch schnell ein Hühnchen Sandwich mit Knoblauch verdrückt, eine Tonne Wasser inhaliert und wir fielen wie tot aufs Bett. Was für ein Tag.

Tag 3 in Dubai

Das reimt sich und was sich reimt ist bekanntlich gut, so sagte dereinst zumindest der Pumuckel.

Tag drei begann wirklich entspannt mit einem wunderbaren Hotelfrühstück. Die Auswahl ist gut und das Ambiente gediegen. Stoffservietten und -tischdecken. Kaffeeauswahl und leckerer Tee. Man kann es sich gut gehen lassen.

Heute entschieden wir uns für die Touristentour schlechthin. Eine Hop on – Hop off Bustour. Damit nicht genug, wir wollten das volle Programm und haben daher die 48 Stunden Tour gebucht. Mit „Altstadt“, Souks, Dhau Rundfahrt auf dem Creek, Strand und Palm of Jumeirah und allen sehenswerten Sehenswürdigkeiten, die wohl in jedem Reiseführer aufgelistet sind.

Am Anfang stand aber die Fahrt mit der Metro von unserem Hotel unweit der Union Station zur Bur juman Station. Die Metro verkehrt auch am Freitag Nachmittag, hier ja so ähnlich wie unser Sonntag, und brachte uns schnell und bequem an unser Ziel. Mit einer Tageskarte für umgerechnet ungefähr € 3,20 nicht schlecht.

Am Ziel also rein in den Doppeldecker und ab ging die wilde Fahrt. Al Karama, Wafi Mall, Bur Dubai Creek und so weiter und so fort.
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Am Ende der Red Tour, sprangen wir in der Deira City Center Mall aus dem Bus und in die kühle Mall um uns etwas zu essen zu gönnen und ein paar Halloween Masken auszuprobieren.
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Nachdem wir uns scheckig genug gelacht hatten und wieder auf mitteleuropäischer Betriebstemperatur waren, nahmen wir die Metro und fuhren bis zur Endhaltestelle Jebel Ali. Eine gute Gelegenheit die Stadt auch mal von den Schienen aus zu sehen, natürlich nur da wo sie auf Hochschienen fährt.

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Sehr beeindruckend. Hochhäuser, Grünanlagen, Wohngebiete, Geschäftsviertel und viel Wüste. Vor den Toren der Stadt eine riesige Stadt zur Energiegewinnung.

Am Abend waren wir dann vom vielen Gucken und Entdecken ganz schön geschafft. Ein kurzer Zwischenstopp noch im Food court der Mall für ein japanische Chicken Katsu Ramen Suppe und dann ab in die Heia, denn Tag vier in Dubai, würde Tag zwei der Mega-Sightseeing-Bustour sein und verspricht ebenso anstrengend zu werden.

Day 2 in Dubai

This morning we almost missed the hotel breakfast. The flight and the lack of sleep seem to have taken their toll. We grabbed a delicious coffee and free internet in the coffee shop down mall, which set us up for the day ahead. Then it was time to iron our clothes and get into the car,through the heavy traffic towards Dubai Internet City and Microsoft in the building @ 8

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We survived the ride without incident, which, considering the manner in which the locals drive here, is nothing short of a miracle. Changing lanes and cutting of other drivers is standard and we’ve experienced similar things in Egypt, Turkey, Tunisia or Thailand. Also, signalling seems to be overrated but when somebody here indeed uses their signal lights, it is either a tourist or thinks that an immediate change of lanes without having to continue to pay attention to traffic is guaranteed.  A fairly decent indication that the traffic is mad crazy here, are the „safer cabs „. Taxis which boast to drive extra careful and safely . „For your safety + comfort“ . Well, glad someone found a niche in the market.
Overtaking on six or eight-lane roads ? Ahhh – whatever. That competition is regularly won by the driver with the biggest car or the biggest balls. Also, don’t you dare take a second at a stoplight. The honking will leave you stressed out and deaf.

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On the way back from the Microsoft office we passed the Burj Khalifa, which, just like the Dubai Mall, was on our to-do list. So we risked our lives and left the motorway by crossing five lanes. At the Dubai Mall all hell broke loose. The fashion magazine Vogue had invited to a fashion show. Red carpets, catwalks, fashion bloggers and skinny models wherever you looked. In front of the Roberto Cavalli store we thought people were queuing for bananas (sorry, I am East German- what do you expect?) but it turned out to be a long line of fashionistas hoping to get a glance of the fashion designer.

The mall is huge. Thanks to Michael’s tip we walked out to the Dubai Fountain, to secure ourselves a seat with a view in the shade (do not take literally) of the Burj Khalifa to watch the sunset. At dawn the water show started…lights, music, fountains… we were suitably impressed.

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And the Burj Khalifa? Well, it goes without saying but it is simply stunning.
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Then we went back into the biggest mall, where my better half really wanted to check out the children’s paradise. They had everything you can imagine only bigger and better. Driving simulator with real cars, roller coasters, carousels and arcade games, an ice skating rink … crazy.

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In the food court we opted for falafel with coriander dip and hummus. Delicious. So vegetarian can also taste good. Funny also the slogan of Falafelkiosk “ I fell for falafel. “ Yes, we second that.

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Conclusion of this busy day : It’s been hot and it’s been hot and it was also the world’s best mom’s birthday, which called for a phone call and a shout out!

Happy birthday, Mom!

Tag 2 in Dubai

Heute hätten wir beinahe das Hotelfrühstück verpasst. Die Reise und die paar Stunden Schlaf haben ihren Tribut gefordert. In der dem Hotel angehängten Mall haben wir daher einen leckeren Kaffee und das freie Internet genutzt und uns für den bevorstehenden Tag gestärkt. Dann hieß es Klamotten bügeln und ins Auto schwingen. Durch den dichten Verkehr zur Dubai Internet City und Microsoft im Gebäude @8.

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Die Fahrt haben wir auch ohne Unfall überstanden, was bei der hiesigen Fahrweise der einheimischen Bevölkerung an ein Wunder grenzt. Ein Spurwechsel und das Schneiden anderer Verkehrsteilnehmer ist wohl Standard. Blinken wird total überbewertet und wenn doch mal einer blinkt ist er entweder Tourist oder denkt, dass Blinken ein sofortiges Wechseln der Spur garantiert, ohne weiterhin den Verkehr beachten zu müssen. Ein endgültig letztes Anzeichen, dass der Verkehr wahnsinnig verrückt ist, sind die „safer cabs“. Taxis die sich damit brüsten besonders vorsichtig und sicher zu fahren. „For your safety +comfort“. Für Ihre Sicherheit und Komfort. Da hat wohl einer eine Marktlücke entdeckt.
Rechts oder Links überholen auf sechs oder achtspurigen Straßen? Egal. Dem Anschein nach gewinnt, wer den Mut aufbringt einfach aus- und vor seinem Mitreisenden wieder einzuscheren.

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Auf dem Rückweg vom Microsoft Office kamen wir am Burj Khalifa vorbei, der, genau wie die Dubai Mall, auf unserer to-do Liste stand. Also die Abfahrt genommen und dank der HSBC Bank kostenlos geparkt, statt umgerechnet 5 Euro pro Stunde in der Mall zu bezahlen. Glück muss man haben.

In der Dubai Mall war dann auch die Hölle los. Das Modemagazin Vogue hatte zu einer Fashion Show geladen. Rote Teppiche, Laufstege, Modebloggerinnen und Magermodels wohin das Auge schaute. Vor Roberto Cavallis Store dachten wir es gibt Bananen, so lang war die Schlange von Modewütigen.

Die Mall ist rieeeeeesig. Dank Michaels Tipp sind wir gegen 18 Uhr zur Dubai Fountain gelaufen und wir haben uns im Schatten (nicht wörtlich nehmen) des Burj Khalifa den Sonnenuntergang angeschaut. Dann begann die Wassershow mit musikalischer Begleitung und Lichteffekten. Eindrucksvoll.
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Und der Burj Khalifa? Na der spricht ohnehin für sich. Schön beeindruckend, wie gewaltig ein Gebäude sein kann.
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Danach ging es weiter, zurück in die Dubai Mall, wo die bessere Hälfte unbedingt ins Kinderparadies wollte. Und was es da nicht alles gab. Fahrsimulator mit echten Autos, Achterbahn, Karussells und Arcade games, eine Eislaufhalle … verrückt.

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Im Food court entschieden wir uns für Falafelbällchen, mit Korianderdip und Hummus. Lecker. Vegetarisch kann also auch gut schmecken. Witzig auch der Werbespruch der Falafelbude „I fell for Falafel.“ Ich bin Falafel verfallen.

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Fazit dieses anstrengenden Tages: Es ist heiß und es ist heiß! Ausserdem hatte ja auch noch die weltbeste Mama der Welt Geburtstag und da mussten wir selbstverständlich nocheinmal telefonisch gratulieren.

Happy birthday, Mom!